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Außenwand­dämmung

Grundsätzlich ist bei einer energetischen Sanierung immer die ganzheitliche Betrachtung am wirkungsvollsten. Die Kombination aus den einzelnen Maßnahmen besitzt immer den größtmöglichen Spareffekt. Bei den Einzelmaßnahmen ist die Dämmung der Außenwand mit Abstand die effektivste. Da die Außenwände im Normalfall die größte Fläche eines Gebäudes darstellen, sind sie auch die Bauteile über welche die größten Wärme- und damit Energieverluste zu verzeichnen sind. Bis zu einem Drittel der Wärme geht über die Wandflächen verloren.

Die Vorzüge einer effektiven Wärmedämmung liegen auf der Hand. Weil kaum noch Wärme nach draußen gelangen kann, bleibt die Temperatur der Innenwände unabhängig von der Außentemperatur auf nahezu konstantem Niveau. Durch den erheblich geringeren Energiebedarf wird viel Geld gespart, das Raumklima spürbar verbessert und unsere Umwelt wirkungsvoll entlastet.

Außenwanddämmung
Außenwanddämmung

Wärmedämm-Verbundsysteme

Die effektivste Möglichkeit der Fassadendämmung ist ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Solche Systeme bestehen aus einzelnen, aufeinander abgestimmten Komponenten, wie Untergrundvorbehandlung, Klebe- und Armiermörtel, Dämmstoff, Oberputz und Schlussbeschichtung. Dabei sollte zwingend auf die Verwendung kompletter Systeme eines Herstellers mit bauaufsichtlicher Zulassung geachtet werden. Denn nur der Einsatz der passenden Komponenten garantiert eine optimale Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems. Sie sorgen für optimale Dämmwerte, schützen die Fassade zuverlässig, prägen den individuellen Charakter eines Gebäudes und steigern so den Wert eines Gebäudes nachhaltig.

Außenwanddämmung - Saniertes Haus

Dass effektiver Wärmeschutz und stilvolles Fassadenambiente kein Widerspruch sein müssen, zeigen die speziell auf die anspruchsvollen Sanierungsaufgaben zugeschnittenen modernen Wärmeämm-Verbundsysteme der Baustoffindustrie. Perfekt aufeinander abgestimmte und wegweisende System-Technik, vom wärmebrückenfreien Sockelanschluss, über die Dämmelemente bis hin zum edlen Oberputz. Mit speziell auf die Wärmedämm-Verbundsysteme abgestimmten Fassadenprofilen, Bossenelementen oder Lichtkeilen für Fenster- und Türlaibungen lassen sich besondere architektonische Akzente setzen, die dem Gebäude einen individuellen Charakter verleihen.

Extrem leistungsfähige Dämmstoffe erlauben Systemkonstruktionen mit besonders geringen Aufbauhöhen. So ist die zusätzliche Dämmschicht von außen kaum sichtbar und einzuhaltende Bebauungsgrenzen können berücksichtigt werden.

Außenwanddämmung - Aufbau

Aufrüstung bereits gedämmter Gebäude

Mit einer durchschnittlichen Dämmstoffdicke von 50 mm entsprechen die Fassaden vieler Gebäude aus den 70er und 80er Jahren nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen. Um diese Bauten auf ein optimales energetisches Niveau zu bringen, ist die Aufdopplung der bestehenden Wärmeschutzfassade mit einem zweiten Wärmedämm-Verbundsystem eine wirkungsvolle wie auch wirtschaftliche Maßnahme. Eine Aufdopplung erfordert immer eine vorherige Bewertung der bestehenden Fassade durch einen qualifizierten Fachhandwerker, um Art und Zustand des Wandaufbaus sowie dessen Standsicherheit und Tragfähigkeit festzustellen. Leistungsstarke Systeme, etwa das System WARM-WAND-Duo des Herstellers Knauf, bieten hier optimale Möglichkeiten. Das bauaufsichtlich zugelassene System ist dank Teilflächenverklebung sowie Nut- und Feder-Technik besonders sicher, wirtschaftlich und effizient.

Produkte

Hyperdämm

Die Außenwand, die Sie dämmen wollen, ist zweischalig? Glückwunsch, denn hier bietet sich die Kerndämmung einer Mineralkörnung aus Perlit an. Dabei handelt es sich um vielseitig verwendbares, mineralisches, umweltfreundliches und leichtes Granulat, das hervorragende Dämmeigenschaften aufweist. Hyperdämm wurde speziell für die nachträgliche Kerndämmung entwickelt und verfügt über dauerhaft wasserabweisende Eigenschaften.

Nachträgliche Kerndämmung zweischaliger Außenwände

Die Mineralkörnung Hyperdämm wird einfach trocken zwischen Außen- und Innenschale eingeblasen. Wichtig zu wissen: Bei einer Kerndämmung von mehrschaligem Mauerwerk gilt die Anforderung der EnEV als erfüllt, wenn der bestehende Hohlraum zwischen den Schalen vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt ist.