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Dämmen spart nicht nur Heizkosten

Eine wirksame Wärmedämmung soll in allererster Linie unnötige Heizwärmeverluste vermeiden und so die Umwelt und unseren Geldbeutel schonen. Darüber hinaus sorgt sie mit höheren Oberflächentemperaturen an Wänden, Decken und Böden für spürbar mehr Behaglichkeit. Auch Schimmel hat auf diesen warmen Wänden keine Chance, denn er entsteht vor allem dort, wo feuchtwarme Luft auf zu kühle Bauteile trifft. Für hygienisch einwandfreie Raumluft in gut gedämmten, dichten Häusern ist außerdem regelmäßiges Lüften unerlässlich.

Damit eine Dämmung richtig funktioniert muss sie lückenlos und luftdicht ausgeführt werden. Sogenannte Wärmebrücken – Stellen in der Haushülle mit geringerer Dämmwirkung – müssen vermieden werden. Für jeden Dämmzweck und jede Konstruktion gibt es das passende Material.

Wie gut ein Dämmstoff seinen Zweck erfüllt, erkennt man an der spezifischen Wärmeleitfähigkeit Lambda (W/mK). Dieser wichtigste Kennwert gibt an, welche Wärmemenge in einer Stunde bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin durch einen Quadratmeter einer ein Meter dicken Materialschicht strömt.

Je kleiner der Lambda-Wert, desto besser dämmt das Produkt. Gemäß ihres Lambda-Wertes werden Dämmstoffe in Wärmeleitgruppen (WLG) eingeordnet. Der rechnerische Wert umfasst dabei die ersten drei Ziffern nach dem Komma und muss immer kleiner als 1 sein. Die WLG 035 entspricht demnach einem Wert von 0,035 W/mK.

(Quelle: www.bautipps.de)