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Koalitionsvertrag in der Kritik

Der Wohnungsbau in Deutschland gehört nach Ansicht der Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“ zu den Verlierern des schwarz-roten Regierungsprogramms. In der Initiative haben sich die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) zusammengeschlossen.

Das Verbändebündnis übt heftige Kritik an der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD. „Von den Wahlkampfversprechen für ein gutes und bezahlbares Wohnen ist wenig übrig geblieben“, sagt Dr. Ronald Rast vom Verbändebündnis. Der dringend notwendige und erhoffte Impuls für mehr Neubau und Sanierung von Wohngebäuden in Deutschland bleibe mit diesem Koalitionsvertrag aus.

Ganz entscheidend für die Reaktivierung des Wohnungsbaus sei es, diesen finanziell attraktiv zu machen: „Wenn in Deutschland Wohnungen gebaut werden sollen, muss ein besserer steuerlicher Anreiz her. Die degressive AfA von 4 Prozent ist allerdings über Nacht aus dem Koalitionsvertrag gestrichen worden. Damit ist für jede Neubau-Offensive der Stöpsel gezogen“, so Rast. Gerade dort, wo Wohnraum Mangelware sei, nehme eine schwarz-rote Koalition damit steigende Mieten sehenden Auges in Kauf. „Die Koalitionäre drehen die Preisspirale für Wohnraum in Ballungszentren, Groß- und Unistädten kräftig nach oben. Das erklärte Ziel, gutes und bezahlbares Wohnen in Deutschland zu schaffen, ist verfehlt“, so das Verbändebündnis.

(Quelle: www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de)

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